Fast jeder zweite Bundesbürger spricht sich für ein vorzeitiges Ende der schwarz-roten Bundesregierung aus. Dies ergibt eine Umfrage des Instituts Insa, die in der „Bild“-Zeitung veröffentlicht wurde. Demnach bevorzugen 49 Prozent der Befragten, dass die Koalition aus Union und SPD vor dem regulären Ende Anfang 2029 (eher) beendet wird. Im Gegensatz dazu wünschen sich 32 Prozent, dass die Regierung (eher) weiter regiert. 19 Prozent der Teilnehmenden konnten oder wollten keine Meinung zu dieser Frage äußern.
Die Umfrage zeigt signifikante regionale Unterschiede. In Ostdeutschland befürworten 57 Prozent der Befragten ein vorzeitiges Ende der Regierung, während nur 29 Prozent eine Fortführung der Koalition wünschen. In Westdeutschland liegt der Anteil derjenigen, die eine vorzeitige Trennung wünschen, bei 47 Prozent; 33 Prozent sprechen sich für eine Fortsetzung aus.
Für die Erhebung wurden zwischen dem 8. und 11. Mai 2026 insgesamt 1.003 Wahlberechtigte befragt. Die zentrale Frage lautete: „Soll die schwarz-rote Bundesregierung weiter regieren oder sich vorzeitig trennen und das Bündnis beenden?“