Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat bekräftigt, dass er trotz bestehender Differenzen in der Koalition von CDU und SPD von einer Fortdauer des Regierungsbündnisses ausgeht. In einem Interview mit den Sendern RTL und ntv äußerte Wüst, es gebe im demokratischen Spektrum des Deutschen Bundestags keine Alternativen zu dieser Regierung.
Er wies die pessimistische Einschätzung seines Parteikollegen Christian von Stetten zurück, der eine instabile Regierung prognostiziert hatte. Wüst betonte, dass alle Regierungsmitglieder die ihnen obliegende Verantwortung erkennen.
In der Diskussion über die Regierungsarbeit hob Wüst Fortschritte in Bereichen wie der Energiepolitik hervor. Zudem seien viele Maßnahmen in Arbeit, um die öffentliche Debatte über die Migration voranzutreiben. Der Ministerpräsident ist optimistisch, dass eine positive Entwicklung der Regierungsarbeit auch zur Verbesserung der Stimmung in der Bevölkerung beitragen wird.