Nach 0:2-Rückstand - Heidenheim erzwingt Ausgleich gegen Elversberg
Nach 0:2-Rückstand - Heidenheim erzwingt Ausgleich gegen Elversberg

Nach 0:2-Rückstand – Heidenheim erzwingt Ausgleich gegen Elversberg

Mai 23, 2025
8 min. lesezeit
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Relegation in Offenbach zwischen den Kickers und Bayer Leverkusen 1982

Zwischen 1982 und 1991 wurden erstmals die Spiele zwischen dem Drittletzten der 1. Bundesliga und dem Dritten des Unterhauses ausgetragen. Das erste Mal waren Bayer 04 Leverkusen als 16. der Bundesliga und die Kickers Offenbach beteiligt. Auch ein von den Spielern kurz zuvor forcierter Trainerwechsel half den Kickers dabei nicht: Sie verloren mit 0:1 und 1:2, stiegen dafür aber in der folgenden Saison direkt auf. Im Bild ist eine Szene aus dem Hinspiel am Bieberer Berg zu sehen. 

Uerdingens Torwart Werner Vollack 1983 in Aktion

Für Schalkes Trainer Jürgen Sundermann war 1983 klar: „Wir packen Uerdingen. Die Chancen stehen 80:20!“ Falsch gerechnet: Mit Bayer 05 Uerdingen schaffte es erstmals ein Zweitligist, über die Relegation aufzusteigen. Uerdingen gewann gegen Schalke das Hinspiel zu Hause mit 3:1 und schaffte im Rückspiel im Parkstadion (Foto) ein 1:1. 

Frankfurter Spieler feiern eines der Tore in Duisburg

Die Frankfurter Eintracht war seit ihrer Gründung Teil der Bundesliga, gewann 1980 den UEFA-Pokal und 1981 den DFB-Pokal – eine große Mannschaft seinerzeit. Doch 1983/84 legte die Eintracht eine ziemlich gruselige Saison hin. Am Ende rutschte die Eintracht in die Relegation, doch die verlief wenig spannend: Das Hinspiel beim MSV Duisburg gewann Frankfurt mit 5:0 (Foto), im Rückspiel reichte ein 1:1 zum Verbleib in der Bundesliga. 

Michael Blättel trifft in der Relegation zum Tor des Monats Juni 1985

1985 schaffte mit dem 1. FC Saarbrücken erneut ein Zweitligist den Aufstieg per Relegation. Gegen Bielefeld gewann Saarbrücken das Hinspiel mit 2:0 – auch dank Michael Blättels Kopfballtor zum 1:0 (Foto), das von den Zuschauern der Sportschau später zum Tor des Monats Juni 1985 gewählt wurde. Im Rückspiel reichte dem FCS ein 1:1. 

Szene aus dem zweiten Relegationsspiel 1986 im Dortmunder Westfalenstadion

Dramatisch wie nie war die Relegation am Ende der Saison 1985/86: Zweitligist Fortuna Köln hatte zu Hause mit 2:0 gegen Borussia Dortmund gewonnen und führte im Rückspiel zur Pause mit 1:0 – dem BVB fehlten also drei Tore. Auf der Tribüne litt Präsident Reinhard Rauball, der später erzählte: „Ich weiß noch, wie mir damals jemand während des Spiels gesagt hat: ‚Ich kann nicht sagen, was heller ist. Die Farbe des Torpfostens oder die deines Gesichtes.'“ Am Ende holte der BVB die drei nötigen Tore auf und erzwang damit ein Entscheidungsspiel, die Auswärtstorregel galt damals nicht. 

Dortmunds Uwe Wegmann feiert im Entscheidungsspiel in Düsseldorf gegen Fortuna Köln

Das Entscheidungsspiel sollte eigentlich am 23. Mai 1986 stattfinden, doch eine in der Kölner Südstadt umhergehende Magen-Darm-Grippe verhinderte dies. Der DFB verlegte das Spiel auf Bitten der Kölner um eine Woche. Dann gab es kein Entkommen mehr, und die Grippe war offenbar noch nicht ganz überstanden – Dortmund gewann mit 8:0, im Bild feiert Jürgen Wegmann ein Tor. 

Jürgen Gronau (FC St. Pauli, li.) gegen Kurt Knoll (FC 08 Homburg)

St. Pauli hatte 1987 als Zweitligist das Hinspiel beim FC Homburg mit 1:3 verloren. Im Rückspiel führten die Braun-Weißen mit 1:0 – ein Tor fehlte zum Entscheidungsspiel. Schiedsrichter Dieter Pauly sprach dann aber den Homburgern in der 86. Minute einen fragwürdigen Foulelfmeter zu, der Ausgleich bedeutete die Vorentscheidung. St. Pauli erzielte nur noch das wertlose 2:1. Schiedsrichter Pauly konnte das Stadion nur unter Polizeischutz verlassen. 

Karl-Heinz Emig vergibt 1988 den entscheidenden Elfmeter für Darmstadt

1988 entschied das bis heute einzige Mal ein Elfmeterschießen über die Bundesliga-Teilnahme. Nachdem Bundesligist Waldhof Mannheim das Hinspiel bei Darmstadt 98 mit 2:3 verloren und das Rückspiel mit 2:1 gewonnen hatte, kam es zum Entscheidungsspiel, das nach Verlängerung 0:0 endete. 300 Minuten ohne Sieger führten zum Elfmeterschießen, in dem Darmstadt 3:2 führte, Karl-Heinz Emig dann aber vergab (Foto). Mannheim schaffte den Klassenerhalt. „Mir ist so unwahrscheinlich schlecht“, sagte der Unglücksrabe anschließend. Kein Wunder. 

Frank Schulz (v.l.), Karl-Heinz Körbel und Matthias Ohms stoßen auf den Frankfurter Klassenerhalt an

1989 forderte Zweitligist 1. FC Saarbrücken Eintracht Frankfurt heraus – doch der 2:1-Sieg dank zweier Tore des damaligen Saarbrückers Anthony Yeboah im Rückspiel reichte nach dem 0:2 im Hinspiel nicht. Die Stimmungslage war trotzdem umgekehrt: Die Saarbrücker feierten ihre Mannschaft ausgiebig, während die Frankfurter – im Bild Frank Schulz (v.l.), Karl-Heinz Körbel und Präsident Matthias Ohms – etwas gequält auf ein weiteres Jahr Bundesliga anstießen. 

Anthony Yeboah im Trikot des 1. FC Saarbrücken

Saarbrücken sollte 1990 erneut scheitern – diesmal am damals noch „unabsteigbaren“ VfL Bochum. Das Hinspiel hatte der FCS zu Hause verloren, ging aber durch Anthony Yeboahs (Foto) Kopfball in Bochum in Führung. Doch kurz vor Schluss traf Uwe Leifeld und hielt Bochum damit in der Bundesliga. „Die Erleichterung war groß, dennoch gab es danach irgendwie nichts Besonderes. Wir sind in die Stadt gegangen, haben zusammen gegessen und ein bisschen gefeiert, das war es“, erzählte Bochums Torwart Andreas Wessels später in „11 Freunde“. 

Volker Ippig nach dem Entscheidungsspiel in Gelsenkirchen mit St. Paulis Fans

1:1 und 1:1 – Erstligist FC St. Pauli und die Stuttgarter Kickers mussten in Gelsenkirchen ein Entscheidungsspiel bestreiten. 10.000 Fans von St. Pauli reisen ins Ruhrgebiet und sehen ein 1:3. Tränen fließen, die Anhänger sind am Boden zerstört. Torwart Volker Ippig sagte damals im NDR Fernsehen: „Das hat mich zutiefst bewegt. Das hat nicht direkt was mit Fußball zu tun – sondern mit Gefühlen und Menschen.“ 

Hansa Rostocks Gernot Alms feiert 1991 die letzte DDR-Meisterschaft mit den Fans

Dann kam die Wende in Deutschland auch im Fußball. Das Jahr 1991 sollte zunächst das Ende der Relegationsspiele markieren. Der letzte DDR-Meister Hansa Rostock (im Bild bei der Meisterfeier) und Vize Dynamo Dresden kamen neu in die Bundesliga – die Relegation ließ der Ligaverband erst zum Ende der Saison 2008/09 wieder aufleben. 

Nürnbergs Fans feiern den Aufstieg in der Relegation 2009

Und der Weg zurück zur Relegation führte zu einer spektakulären Neuauflage: Zweitligist 1. FC Nürnberg gewann 3:0 und 2:0 gegen Energie Cottbus – so deutlich setzte sich bislang kaum eine Mannschaft durch, schon gar nicht eine aus der 2. Liga. Nürnberg feierte und Trainer Michael Oenning versprach: „Wir wollen mit dieser Mannschaft nahezu unverändert in die Bundesliga gehen.“ 

Nürnbergs Spieler bejubeln 2010 den Klassenerhalt in der Relegation

Das sollte sich als eine ziemlich schlechte Idee herausstellen, denn Oenning musste in Nürnberg kurz vor der Winterpause wegen Erfolglosigkeit seinen Posten räumen. Unter seinem Nachfolger Dieter Hecking landete Nürnberg 2010 direkt wieder in der Relegation – diesmal als Erstligist. Und Nürnberg blieb gegen Augsburg mit 1:0 und 2:0 erneut Sieger. Vier Spiele, vier Siege und null Gegentore gab es in den beiden Relegationen 2008 und 2009 – Nürnbergs Spieler galten in den fränkischen Medien fortan als „Relegationskönige“. 

Dante (l.) und Marco Reus nach der Relegation 2011

Borussia Mönchengladbach war 2011 schon so gut wie aus der Bundesliga abgestiegen, als der neue Trainer Lucien Favre den Klub aus dem Allerschlimmsten führte. Die Aufholjagd führte vom Tabellenende noch in die Relegation. Gladbach gewann das Hinspiel gegen den Zweitligisten VfL Bochum durch das späte Tor von Igor de Camargo mit 1:0, lag im Rückspiel aber schnell zurück. Marco Reus schoss dann das entscheidende Tor zu Borussias Klassenerhalt und trat mit der ultimativen Trophäe vor die Fans – sein sonst lockiger Mitspieler Dante war kahlgeschoren. Trainer Favre analysierte kühl: „Er sieht jetzt hübscher aus.“ 

Herthas Roman Hubnik umgeben von Fortuna-Fans 2012

Fortuna Düsseldorf war 1997 aus der Bundesliga abgestiegen und zeitweise in die Viertklassigkeit abgestürzt. 15 Jahre später stand Fortuna in der Relegation 2012 gegen den Erstligisten Hertha BSC auf dem Platz. Nach dem 2:1 im Hinspiel in Berlin stand es im Rückspiel 2:2, die Bundesliga war für Düsseldorf ganz nah – und die Fans wollten nicht länger warten. Sie standen schon am Spielfeldrand, stürmten den Platz, das Spiel wurde unterbrochen. Hertha protestierte am Ende gegen die Wertung. Herthas Anwalt Christoph Schickardt sprach von „Todesangst“ der Spieler, Herthas Trainer Otto Rehhagel für sich von „Halbangst“. Die ängstlichen Berliner Spieler waren aber zugleich teilweise den Schiedsrichter tätlich angegangen. Düsseldorf stieg nach einem erfolglosen Protest der Berliner vor dem DFB-Sportgericht auf. 

Stimmung erstklassig, der Sport nicht: Fans und Spieler des FCK nach der Relegation 2013

Hoffenheim legte 2013 unter Markus Gisdol eine starke Aufholjagd hin und rettete sich am letzten Spieltag mit einem Auswärtssieg in Dortmund noch in die Relegation. Dort blieb Hoffenheim mit 3:1 und 2:1 klarer Sieger gegen Zweitligist Kaiserslautern. Sportlich war der FCK unterlegen – die Fans aber zeigten die unkäuflichen Qualitäten des Vereins: In einer unvergleichlichen Atmosphäre verabschiedeten sie ihr Team am Betzenberg in eine weitere Zweitligasaison. 

0:0 plus 1:1 macht Sieger HSV - Pierre-Michel Lasogga feiert sein Tor in Fürth 2014

Der HSV zeigte 2014 einen der erbärmlichsten Abstiegskämpfe aller Zeiten. Die letzten fünf Spiele verlor Hamburg allesamt, landete mit 27 Punkten aber tatsächlich noch auf Rang 16. Auch in der Relegation gewann Hamburg keines der beiden Spiele, nach dem 0:0 in Hamburg reichte das 1:1 in Fürth – denn in der Relegation seit 2008 galt die Auswärtstorregel. Hamburgs Heiko Westermann gab sich im Jubel um die Rettung nachdenklich und sagte: „Ich glaube, dass der HSV noch so eine Saison nicht überstehen wird.“

Marcelo Diaz

Der HSV legte aber tatsächlich noch so eine Saison hin – und überstand sie. In der Relegation gegen den KSC gab es zu Hause ein 1:1, im Rückspiel war der Hamburger SV der 2. Bundesliga so nah wie noch nie. Karlsruhe führte mit 1:0, als Schiedsrichter Manuel Gräfe den Hamburgern kurz vor Schluss einen äußerst fragwürdigen Freistoß an der Strafraumgrenze wegen eines Handspiels zusprach. Rafael van der Vaart wollte schießen, doch Marcelo Diaz reklamierte den Schuss mit den legendären Worten „Tomorrow my friend, tomorrow“ für sich – und zirkelte den Ball in den linken Winkel des Karlsruher Tores. In der Verlängerung schaffte der HSV die Rettung, Diaz‘ Worte an van der Vaart wurden auf T-Shirts gedruckt. Später gab es allerdings Zweifel, ob diese Worte wirklich gefallen sind.

Nico Kovac nach der gewonnenen Relegation gegen Nürnberg

Eintracht Frankfurt stoppte 2016 mit Trainer Nico Kovac die Talfahrt und sprang noch auf den Relegationsplatz. Überschattet wurde die Relegation, in der die Frankfurter auf den formstarken 1. FC Nürnberg trafen, von der Krebsdiagnose des Frankfurter Kapitäns Marco Russ. Und Russ war es, der im ersten Aufeinandertreffen durch ein Eigentor die Führung für die Nürnberger erzielte – das Hinspiel endete 1:1. Im Rückspiel reichte der Eintracht schließlich ein 1:0, um den Klassenerhalt zu feiern.

Vieirinha trifft zum 1:0 für Wolfsburg

Die Relegation 2017 zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig verlief relativ unspannend, Wolfsburg gewann zwei Mal 1:0. Zum 14. Mal bei der 19. Austragung besiegte der Bundesligist den Zweitligisten – die Debatte über die Gerechtigkeit flammte mal wieder auf: Mit 66 Punkten war Braunschweig der erfolgreichste Drittplatzierte der Zweitliga-Geschichte seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel, am Ende rettete sich aber die Mannschaft mit der miserablen Saison. Unter dem Strich bleibt aber: Die Wiedereinführung der Relegation haben die 36 Klubs gemeinsam beschlossen.

Marvin Friedrich (v.l.) Robert Zulj und Florian Hübner feiern gemeinsam den Aufstieg von Union Berlin in die Bundesliga

2019 ging es dramatisch, spannend, emotional zu. Union Berlin stieg erstmals in die Bundesliga auf und das mit einem der knappsten Vorsprünge: Die Auswärtstorregel hievte Union ins Oberhaus. Unions Präsident Dirk Zingler war sichtlich gerührt und sagte: „Die Menschen hier haben seit vielen, vielen Jahren an diesem Ziel gearbeitet und es einfach nur verdient. Und deshalb bin ich so glücklich.“ Stuttgart stieg nach 1975 und 2016 zum dritten Mal aus der Bundesliga ab.

Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt vor einem großen Schild mit der Aufschrift "Relegation 2020".

Wenn es so etwas wie einen Abstieg mit Anlauf gibt, dann hat das nach dem Hamburger SV und dem FC Schalke nun auch Werder Bremen geschafft. Schon in der 2020er-Relegation war es reines Glück und vor allem im Hinspiel eine überragende Torwart-Leistung, dass die Bremer ohne einen Sieg gegen den 1. FC Heidenheim in der Bundesliga bleiben durften. Als der Klassenerhalt dank der mehr erzielten Auswärtstore (2:2 nach 0:0) sicher war, sagte Werder-Sportchef Frank Baumann damals übrigens über Trainer Florian Kohfeldt: „Ich bin nach wie vor von Flo absolut überzeugt. Da gibt es für mich keine Fragen. Florian hat genug Kraft und Power, um die neue Saison mit aller Überzeugung anzugehen.“Angegangen hat er sie, beendet bekanntlich nicht.

Frust bei Holstein Kiels Fabian Reese nach dem Relegations-Rückspiel gegen den 1. FC Köln

Holstein Kiel verpasste es 2021, Geschichte zu schreiben und der erste Bundesligist aus Schleswig-Holstein zu werden. Und die Hoffnung war groß nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel in Köln. Doch im Rückspiel verloren die „Störche“ nach zwischenzeitlichem Ausgleich klar mit 1:5. Drei Jahre später schafften sie dann doch noch den Sprung ins Oberhaus – als Tabellenzweiter ganz ohne Relegation.

HSV 2022

Zweimal war die Relegation für den HSV die Rettung vor dem Abstieg, 2022 bedeutete sie die Hoffnung auf den Aufstieg. Drei Mal hatten die Hamburger als Zweitliga-Vierter die Rückkehr in die Bundesliga verpasst, jetzt war nach Platz drei und einem 1:0-Sieg im Relegationshinspiel bei Hertha BSC alles bereitet für Erlösung. Doch im Rückspiel vor ausverkauften Rängen geriet der HSV schon nach vier Minuten in Rückstand und kassierte in der 57. Minute ein Freistoßtor. Endstand 0:2 – der Schock saß tief.

Frust beim HSV

2023 der nächste Hamburger Anlauf, wieder Relegation, dieses Mal gegen den VfB Stuttgart. Allerdings war das Duell schon nach dem 3:0-Hinspielsieg des VfB so gut wie entschieden, auch das Rückspiel ging mit 3:1 an Stuttgart. Der VfB trumpfte in der Folgesaison als Vizemeister ganz groß auf, während die Hamburger als Vierte die Relegation verpassten. Der einstige Bundesliga-Dino, von 1963 bis 2018 ununterbrochen in der ersten Liga, ist nun im sechsten Jahr in Folge zweitklassig – und damit neuer Zweitliga-Dino. 

Deutlich drüber: Takashi Uchino (l.) versagten im Elfmeterschießen die Nerven.

Eins der größten Dramen bot die Relegation 2024: Zweitligist Fortuna Düsseldorf gewann das Hinspiel beim VfL Bochum mit 3:0, der Aufstieg schien schon fast sicher. Doch beim Rückspiel in Düsseldorf kam Bochum durch die Tore von Kevin Stöger und zweimal Philipp Hofmann zurück, es ging ins Elfmeterschießen. Erst in der siebten Runde gab es die Entscheidung: Düsseldorfs Takashi Uchino schoss den Ball über das Tor, Bochum blieb in der Bundesliga.

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