Bei Porsche steht ein weiterer Stellenabbau bevor. Der Aufsichtsrat der Porsche AG hat dem Vorstand seine Unterstützung für den aktuellen Stand der Verhandlungen über ein Zukunftspaket zugesichert. Ein Unternehmenssprecher erklärte, dass die finalen Schritte nun festgelegt werden müssten, ohne nähere Details zu nennen.
Medienberichten zufolge könnte der Stellenabbau erhebliche Ausmaße annehmen. Bis 2035 seien bereits Pläne publik geworden, die einen Abbau von 5.000 bis 6.000 Arbeitsplätzen vorsehen. Bestätigt wurden diese Zahlen von der Porsche AG nicht, die jedoch auf die laufenden Verhandlungen zwischen Unternehmensleitung, Betriebsrat und Gewerkschaft verwies.
Bereits in der Vergangenheit kündigte Porsche an, dass bis 2029 in der Region Stuttgart rund 1.900 Stellen sozialverträglich abgebaut werden sollen. Zudem seien die Verträge von circa 2.000 befristeten Angestellten ausgelaufen. Auch in anderen Standorten, wie dem Werk in Leipzig, gab es Personalabbau.
Das Management, unter der Leitung von Geschäftsführer Michael Leiters, hat betont, dass die Maßnahmen darauf abzielen, die Effizienz des Unternehmens zu steigern. Es wurde jedoch auch der Wunsch geäußert, die Beschäftigungssicherung, die bis Mitte 2030 betriebsbedingte Kündigungen ausschließt, gegebenenfalls zu verlängern.
Mit diesen Maßnahmen und Verhandlungen wird versucht, den Herausforderungen in einer sich wandelnden Automobilindustrie zu begegnen.