Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs haben in Bonn die neuen Exzellenzuniversitäten bekanntgegeben. Künftig werden die Universitäten Freiburg, Jena und Köln sowie zwei Hochschulverbünde gefördert.
Zu den neuen Verbünden zählen die Rhein-Main-Universitäten in Darmstadt, Mainz und Frankfurt am Main sowie die Technische Universität Dortmund und die Universität Bochum mit dem Verbund „Ruhr Innovation Lab“. Mohrs ist stellvertretender Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz.
Einzeluniversitäten können über den Titel bis zu 15 Millionen Euro im Jahr erhalten, für Hochschulverbünde sind bis zu 28 Millionen Euro vorgesehen.
Bund und Länder stellen im Rahmen der Exzellenzstrategie derzeit jährlich 687 Millionen Euro bereit. Nach Angaben des Bundesforschungsministeriums soll die Summe ab dem kommenden Jahr auf 747 Millionen Euro steigen.
Die Förderung wird zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent vom jeweiligen Sitzland getragen. Bereits jetzt gelten neun Hochschulen und ein Universitätsverbund als Exzellenzuniversitäten.
Die Exzellenzstrategie bündelt Forschungsförderung für Hochschulen mit besonders starken Forschungsprofilen. Im vergangenen Jahr waren zudem Projekte an 43 Universitäten in 13 Bundesländern als Cluster ausgewählt worden.
Die bisherigen Exzellenzuniversitäten waren im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert worden. Danach wird ihre Eignung erneut überprüft.