Mit Blick auf das geplante Altersvorsorgedepot ab dem 1. Januar 2027 rät ein t-online-Kommentar dazu, bei der ETF-Auswahl keinen Home Bias zu pflegen und stärker international zu streuen. Einige Anbieter werben demnach bereits mit einem Frühstart.
Für das Altersvorsorgedepot sind Kryptowährungen, Hebelpapiere und Einzelaktieninvestments ausgeschlossen. Anleger sollen zwischen einer Standardvariante und einer individuell zusammensetzbaren ETF-Sparplan-Lösung wählen können, wie sie etwa bei Smartbroker angeboten wird.
Der Autor hält einen internationalen Mix mit stärkerer Gewichtung der USA langfristig für die beste Variante. Deutsche Anleger hätten nach seiner Darstellung lange vor allem den Dax und deutsche Aktien bevorzugt.
Zur Einordnung verweist der Beitrag auch auf politische und rechtliche Unsicherheiten, die aus Sicht des Autors Bewertungsabschläge begünstigen können, besonders mit Blick auf Deutschland, China und die USA. Als weitere Argumente nennt er Debatten über Vergesellschaftung und Enteignung in Berlin sowie die schwache Entwicklung deutscher Indizes im vergangenen Jahrzehnt.
Am Ende weist die t-online-Redaktion darauf hin: „Der Artikel stellt keine Kauf- oder Anlageberatung dar. Auf Finanzanalysen von Dritten hat die t-online-Redaktion keinen Einfluss.“
Britta Langenberg von Finanzwende kritisiert zudem Riester- und Rürup-Verträge und sagt: „Viel zu viele Menschen werden mit ihren Riester- und Rürup-Verträgen reale Verluste einfahren.“
