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Bundesweite DGB-Proteste: Fahimi dringt auf schnelle Kurskorrektur der Regierung

September 27, 2026
1 min. lesezeit

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat am Samstag nach eigenen Angaben 175.000 Menschen zu Demonstrationen und Kundgebungen in 15 Städten mobilisiert. Die Aktionen richteten sich gegen Sozialkürzungen und für einen starken Sozialstaat.

Im Anschluss verlangte DGB-Chefin Yasmin Fahimi von der Bundesregierung eine rasche Kurskorrektur. In Berlin sagte sie der Deutschen Presse-Agentur: „Die Bundesregierung muss dieses Signal ernst nehmen. Wir erwarten, dass sie zeitnah eine Kurskorrektur vornimmt und unsere konkreten Vorschläge ernsthaft mit uns erörtert“.

Mit Blick auf die Proteste fügte Fahimi hinzu, die Bundesregierung solle die konkreten Vorschläge des DGB ernsthaft mit der Gewerkschaft erörtern. Außerdem sagte sie: „Sozialkürzung und Abbau von Arbeitsrechten sind kein Mittel zur aktiven Wirtschaftspolitik“.

Nach Polizeiangaben kamen in Nürnberg zwischen 20.000 und 25.000 Menschen zusammen. In Stuttgart wurden 16.000 gezählt, in Frankfurt am Main 15.000, in Hannover 13.000 und in Essen 12.000.

Fahimi erklärte zudem, die Demonstrationen hätten gezeigt, dass Beschäftigte Schutz bei sozialer Sicherheit und bei Arbeitnehmerrechten erwarteten. Darüber hinaus forderte sie „eine überzeugende Agenda zum Schutz und zur Stärkung unseres EU-Binnenmarktes“ und kündigte eine konstruktive Begleitung der Bundesregierung an.

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