EU-Flaggen vor einem modernen Gebäude im Wind.

EU beschließt Sanktionen gegen knapp 1.600 russische Ziele

Oktober 13, 2026
1 min. lesezeit

Die EU-Außenminister haben bei ihrem Treffen in Luxemburg einen Plan für neue umfangreiche Sanktionen gegen Russland verabschiedet. Betroffen sind knapp 1.600 Personen, Unternehmen und andere Organisationen.

Mehr als die Hälfte der Einträge steht nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas im Zusammenhang mit der Produktionskette für ballistische Raketen. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen den militärisch-industriellen Komplex Russlands.

Kallas teilte am Montag mit, dass die Minister den Plan verabschiedet hätten. Sie bezeichnete das Paket als „die bislang größte Erweiterung der Sanktionsliste seit Beginn des Krieges durch Russland“.

Die EU will Russland nach Darstellung Kallas damit schwerer, langsamer und teurer machen, Waffen herzustellen, mit denen Ukrainer getötet würden. Die Einträge können unter anderem Einreiseverbote, das Einfrieren von Vermögenswerten sowie Beschränkungen für Geschäftsbeziehungen innerhalb der EU nach sich ziehen.

Kommentar hinzufügen

Your email address will not be published.

Nicht verpassen

Ein Haftkomplex für 4.000 Menschen soll Russlands größte Strafanstalt werden

Ein Haftkomplex für 4.000 Menschen soll Russlands größte Strafanstalt werden

Russland plant im Moskauer Gebiet den…
Alexander Dobrindt spricht an einem Rednerpult bei einer Veranstaltung des Bundesamts für Verfassungsschutz.

Dobrindt warnt in Berlin vor Schattenkrieg gegen Deutschland

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat bei einer…
Markus Söder sitzt in einer TV-Sendung im Studio und spricht mit einer Moderatorin.

Söder stellt Abschaffung von Minijobs bei Rentenreform in Abrede

CSU-Chef und bayerischer Ministerpräsident Markus Söder…