Daniel Günther sitzt bei einer Sitzung am Tisch und hört einem anderen Politiker zu.

Günther will etwa fünf Jahre in Kiel bleiben und sieht Berlin nicht als Option

Oktober 10, 2026
1 min. lesezeit

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will nach eigenen Angaben noch etwa fünf Jahre Regierungschef in Kiel bleiben und Berlin derzeit nicht als Option sehen. Das sagte er in der ARD-Sendung „Inas Nacht“.

Günther regiert Schleswig-Holstein seit 2017. Die nächste Landtagswahl im Land ist für April 2027 angesetzt.

Er sagte, er sei sehr gern Ministerpräsident in Schleswig-Holstein und die politische Arbeit in Berlin reize ihn bislang nicht. Auf die Frage von Ina Müller, wie Bundeskanzler Friedrich Merz sei, antwortete Günther: „Normal, ja, auch nett im Umgang.“

Günther erklärte zudem, er fremdele mit der Art und Weise, wie in Berlin Politik gemacht werde. In Schleswig-Holstein würden Streitpunkte in seiner schwarz-grünen Koalition montags hinter verschlossenen Türen beraten, damit anschließend nicht öffentlich übereinander geredet werde.

Dieses Vorgehen könne seiner Ansicht nach auch in Berlin funktionieren, wenn es von Beginn an konsequent umgesetzt werde.

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