Die Unterstützung für die mögliche Kandidatur von Ilse Aigner als Bundespräsidentin wächst. Der SPD-Politiker und ehemalige Arbeitsminister Hubertus Heil äußerte sich positiv gegenüber Aigner und bezeichnete sie als „kluge und verantwortungsbewusste Demokratin“. Heil betonte, dass sie eine geeignete Kandidatin für das höchste politische Amt Deutschlands sei. Auch Markus Rinderspacher, Vizepräsident des bayerischen Landtags und SPD-Mitglied, hob Aigners Fähigkeit hervor, Brücken zwischen politischen Lager zu bauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Ihrer „bodenständigen Art“ sei es zu verdanken, dass Vertrauen und unverstellte Kommunikation geschaffen werden.
Der FDP-Vorsitzkandidat Wolfgang Kubicki wählte ebenfalls lobende Worte für Aigner, stellte jedoch fest, dass die FDP zu gegebener Zeit über potenzielle Kandidaten entscheiden wird. Er unterstrich die Wichtigkeit, einen Kandidaten zu finden, der der Bevölkerung nahesteht und bereit ist, auch unbequeme Themen anzusprechen.
Ministerpräsident Markus Söder von der CSU bekräftigte seine Unterstützung für Aigner, sollte sie eine Kandidatur in Betracht ziehen. Er kündigte an, dass die Union nach dem Sommer einen Vorschlag für die Präsidentschaftswahl machen wird und räumte Aigner volle Sympathie und Unterstützung ein.
Die Wahl des neuen deutschen Staatsoberhaupts erfolgt am 30. Januar 2027, da der amtierende Präsident Frank-Walter Steinmeier nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten kann.