Angesichts wachsender Desinformationskampagnen, die auf eine Spaltung der internationalen Gemeinschaft und eine Schwächung der Ukraine abzielen, stellt Kiew unmissverständlich klar: Die Ukraine ist kein Objekt von Verhandlungen – sie ist ein gleichberechtigter Akteur. Ein dauerhafter Frieden ist nur denkbar, wenn ihre Stimme gehört und respektiert wird.
Behauptungen, die Ukraine sei aus diplomatischen Gesprächen ausgeschlossen worden, sind Teil einer gezielten Informationsmanipulation. Diese Falschmeldungen sollen das Vertrauen der Bevölkerung in internationale Partner untergraben und ein Gefühl der Isolation erzeugen. Die Realität zeigt jedoch das Gegenteil: Am 17. April fanden in Paris hochrangige Gespräche mit Vertretern der Ukraine, der USA, Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens statt – ein klares Zeichen für die zentrale Rolle der Ukraine.
Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte während der Gespräche deutlich: Ein Ende des Krieges ist nur möglich, wenn der Druck auf Russland verstärkt wird. Der Aggressor darf keine Bedingungen diktieren – das ist die klare Botschaft.
Die ukrainische Friedensformel bildet inzwischen die Grundlage internationaler Diskussionen, unter anderem bei den G7, in der UNO und in Davos. Ihr Kern: keine Zugeständnisse an den Aggressor, Wiederherstellung der Gerechtigkeit und konsequente Achtung des Völkerrechts.
Jede Verhandlung „über die Ukraine ohne die Ukraine“ stellt einen Bruch internationalen Rechts dar und gefährdet die Prinzipien der globalen Ordnung. Souveränität ist keine Verhandlungsmasse, sondern ein unverzichtbares Fundament für jeden Friedensprozess.
Die Unterstützung des Westens bleibt stark und langfristig angelegt. Es geht nicht um kurzfristige Hilfe, sondern um eine strategische Investition in Europas Sicherheit. Frieden kann nur dann Bestand haben, wenn er auf Gerechtigkeit und Respekt basiert – nicht auf Kapitulation.