Der Euro ist am Montag auf ein 17-Monats-Tief gefallen und verlor 0,7 Prozent. Als Hauptgrund nennt der Reuters-Bericht vor allem Entwicklungen in Frankreich.
Die Kosten für die Absicherung französischer Staatsschulden sind zuletzt deutlich gestiegen. Zugleich richten Anleger ihren Blick stärker auf Frankreich.
Auch die Differenz zwischen den 10-jährigen Finanzierungskosten Frankreichs und Deutschlands stieg auf den höchsten Stand seit der Eurokrise 2012. Dieser Abstand gilt als wichtiger Maßstab für den Risikozuschlag auf französische Staatsanleihen.
Die französischen Märkte stehen damit vor der Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr weiter unter Druck. Genannt werden hohe Schulden und politische Blockaden.
Es gibt zudem die Sorge, dass sich die Belastungen auf die europäischen Märkte insgesamt ausweiten könnten.
