Die Bundesregierung plant zwei neue Steuern auf zuckergesüßte Getränke und Plastikverpackungen. Für die Erhebung der Abgaben würden nach Angaben des Berichts 1.046 zusätzliche Stellen in der Verwaltung benötigt.
Die schwarz-rote Koalition will damit eine Zuckersteuer und eine Plastiksteuer einführen. Der Artikel beziffert die erwarteten jährlichen Einnahmen auf mehr als 2,5 Milliarden Euro.
Für die Plastiksteuer sind dem Bericht zufolge 819 Stellen vorgesehen. Die jährlichen Kosten dafür werden auf rund 46 Millionen Euro geschätzt.
Bei der Zuckersteuer geht es laut Bild um rund 227 zusätzliche Stellen. Dafür werden jährliche Personalkosten von etwa 28 Millionen Euro genannt.
Die Plastiksteuer soll ab Mitte 2027 mit 550 Euro je Tonne nicht recycelter Plastikverpackungen erhoben werden. Der zitierte Entwurf rechnet für 2027 mit Einnahmen von 805 Millionen Euro und ab 2028 mit rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr.
Die Abgabe soll dauerhaft Einnahmen in Höhe des deutschen EU-Eigenbeitrags für nicht recycelte Plastikverpackungen sichern. Die Bundesregierung hält es dem Bericht zufolge für möglich, dass Unternehmen die zusätzlichen Kosten an Verbraucher weitergeben.
Als Beispiele nennt der Artikel mögliche Preiswirkungen von 0,28 Cent für einen Joghurtbecher und 1,93 Cent für eine große PET-Flasche. Bundeskanzler Friedrich Merz habe den Vorschlag zunächst ausgebremst, Finanzminister Lars Klingbeil müsse den Entwurf nun überarbeiten.
