Zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft getötet
Zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft getötet

Zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington erschossen

Mai 22, 2025
1 min. lesezeit
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Zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft sind nahe des Jüdischen Museums in der US-Hauptstadt Washington getötet worden. Das teilte US-Heimatschutzministerin Noem mit. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.

Zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft in der US-Hauptstadt Washington sind nach Angaben von US-Heimatschutzministerin Kristi Noem getötet worden. Die beiden seien am Mittwochabend in der Nähe des Jüdischen Museums erschossen worden, schrieb Noem in einem Beitrag auf der Plattform X.

Verdächtiger festgenommen

Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden, teilte die Polizeichefin der US-Hauptstadt, Pamela Smith, mit. Er habe nach der Festnahme einen propalästinensischen Slogan skandiert („Free Palestine“). Die beiden Opfer, ein Mann und eine Frau, hätten gerade eine Veranstaltung im Jüdischen Museum verlassen, als der 30-jährige Verdächtige sich genähert und das Feuer eröffnet habe.

Der Mann sei beobachtet worden, wie er vor dem Schussangriff vor dem Museum umherlief und dieses auch nach den Schüssen betreten wollte. Dort sei er vom Sicherheitspersonal des Museums festgehalten worden.

„Schrecklicher Schusswaffenvorfall“

US-Justizministerin Pam Bondi schrieb auf X, dass sie vor Ort sei und es sich um einen „schrecklichen Schusswaffenvorfall“ handele.

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Trump und Rubio verurteilen Tat

US-Präsident Donald Trump verurteilte den Angriff scharf. „Diese schrecklichen Tötungen in Washington, die offensichtlich auf Antisemitismus beruhen, müssen aufhören, jetzt!“, schrieb er auf der Online-Plattform Truth Social. Hass und Radikalismus hätten in den USA keinen Platz. Trump sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus.

US-Außenminister Marco Rubio sprach von einem „unverfrorenen Akt feiger, antisemitischer Gewalt“. Er verurteile diesen „auf das Schärfste“, schrieb er auf X. Man sei mit Gebeten bei den Angehörigen. 

Herzog: „Verabscheuungswürdiger Akt des Hasses“

Israels Staatspräsident Izchak Herzog zeigte sich entsetzt über den Vorfall. „Ich bin erschüttert über die Szenen in Washington DC. Dies ist ein verabscheuungswürdiger Akt des Hasses, des Antisemitismus, der das Leben zweier junger Mitarbeiter der israelischen Botschaft gefordert hat“, sagte Herzog in einer Stellungnahme.

„Wir stehen an der Seite der jüdischen Gemeinde in DC und in den gesamten USA“, erklärte er. „Amerika und Israel werden in der Verteidigung unseres Volkes und unserer gemeinsamen Werte zusammenstehen. Terror und Hass werden uns nicht brechen“, so Herzog.

Der israelische UN-Botschafter Danny Danon sprach von einem „abscheulichen Akt des antisemitischen Terrorismus“. „Wir sind zuversichtlich, dass die US-Behörden strenge Maßnahmen gegen die Verantwortlichen für diese kriminelle Tat ergreifen werden“, schrieb Danon in einem Beitrag auf X.

Der Schusswaffenvorfall erfolgte vor dem Hintergrund des Krieges zwischen Israel und der militant-islamistischen Hamas im Gazastreifen. Israel steht wegen des militärischen Vorgehens und der katastrophalen humanitären Lage in dem weitgehend verwüsteten Küstenstreifen international stark in der Kritik.

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