Lufthansa erwartet nach eigenen Angaben keine Flugausfälle wegen eines möglichen Kerosinengpasses am Frankfurter Drehkreuz und trifft vorsorgliche Maßnahmen zur Absicherung des Betriebs.
Ein Sprecher des Unternehmens sagte, ein Versorgungsengpass werde nicht erwartet. Die Fluggesellschaft hat Crews auf Flügen nach Frankfurt angewiesen, zusätzliches Kerosin aufzunehmen, um die lokalen Bestände zu entlasten.
Die Maßnahme sei nur vorsorglich, erklärte die Sprecherin. Lufthansa verwies als Hintergrund auf eine verringerte Kapazität der Kerosinpipelines; eine davon werde derzeit gewartet.
Fraport teilte mit, die vorhandenen Leitungs- und Lagereinrichtungen am Flughafen reichten für rund zehn Tage Bedarf aus. Der Flughafenbetrieb sei nicht beeinträchtigt, sagte ein Sprecher. Die Passagiere hätten nichts zu befürchten.
Lufthansa sagte zugleich, die Vorsichtsmaßnahmen zeigten bereits Wirkung und könnten in absehbarer Zeit wieder eingestellt werden.
