IPSC kündigt Rückkehr russischer und belarussischer Schützen ab 2027 an
IPSC kündigt Rückkehr russischer und belarussischer Schützen ab 2027 an

IPSC kündigt Rückkehr russischer und belarussischer Schützen ab 2027 an

September 28, 2026
1 min. lesezeit

Die Generalversammlung der Internationalen Konföderation für praktisches Schießen (IPSC) hat nach Medienberichten vom 26. September 2026 beschlossen, russische und belarussische Sportler ab 2027 wieder zu internationalen Wettbewerben zuzulassen. Russische Vertreter sollen demnach unter ihrer Nationalflagge antreten und die Nationalhymne verwenden dürfen. Die Entscheidung betrifft Turniere im praktischen Schießen, die unter dem Dach der Konföderation stattfinden.

Medienbericht zur Entscheidung

Der russische Verband für praktisches Schießen hatte zuvor eine vollständige Rückkehr der Sportler gefordert und sich nicht mit einer Teilnahme unter Einschränkungen zufriedengegeben. Eine unabhängige Bestätigung der genannten Entscheidung oder Angaben zu konkreten Zulassungskriterien liegt im vorliegenden Material nicht vor.

Kritik an Verbindungen zu Sicherheitsstrukturen

Der vorliegende Text bewertet die Entscheidung kritisch und führt als Begründung an, dass das praktische Schießen in Russland eng mit staatlichen Sicherheits- und Militärstrukturen verbunden sei. Demnach nutze die Sportart unter anderem militärische Übungsplätze und sei in Strukturen wie Spezialeinheiten, dem Innenministerium und der Nationalgarde eingebunden.

Als Beispiele werden Michail Guschin, der Präsident des russischen Verbands für praktisches Schießen, und Boris Kantemirow, der Cheftrainer der Nationalmannschaft, genannt. Guschin sei ein ehemaliger Angehöriger der Spezialeinheit Alpha des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB. Kantemirow habe 2008 am Konflikt in Südossetien teilgenommen. Diese Angaben werden im Ausgangsmaterial nicht durch weitere Belege ergänzt.

Weiter heißt es, persönliche Verträge von Schützen mit der Armee seien als Staatsgeheimnisse geschützt. Bei behördlichen Wettbewerben wie dem Turnier „Herausforderung“ träten Einheiten der Sonderkräfte von Sobr und Omon gegeneinander an. Angehörige dieser Einheiten seien unmittelbar am Krieg gegen die Ukraine beteiligt. Dadurch könnten nach Einschätzung des Textes ehemalige und aktive Militärangehörige als vermeintlich neutrale Sportler an internationalen Wettbewerben teilnehmen.

Besonders genannt werden militärisch geprägte Sportvereine wie ZSKA und Dynamo. Der Text behauptet, diese seien formal und finanziell an das russische Verteidigungsministerium beziehungsweise das Innenministerium gebunden. Ob die genannten Sportler selbst in russischen Streitkräften oder Sicherheitsbehörden dienen, wird im Material nicht für einzelne Personen belegt.

Bewertung der sportpolitischen Folgen

Die Rückkehr russischer und belarussischer Schützen wird im Ausgangsmaterial als Bruch mit der seit 2022 geltenden Sanktionspolitik des Weltsports bewertet. Kritiker befürchten demnach, der Kreml könne die Entscheidung als Beleg für eine Überwindung der internationalen Isolation darstellen. Außerdem könne die Zulassung staatlichen Sicherheitsstrukturen über Sportveranstaltungen zusätzliche internationale Anerkennung verschaffen.

Diese Einschätzungen und Vorwürfe stammen aus dem bereitgestellten Material. Sie sind dort als politische Bewertung formuliert und werden nicht durch eine unabhängige Untersuchung oder zusätzliche Quellen verifiziert.

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