Die Aktie des niederländischen Halbleiterausrüsters ASML hat am Mittwoch vorbörslich leicht nachgegeben, nachdem das Unternehmen seinen Ausblick angehoben und zugleich erklärt hatte, das derzeit für 2027 und 2028 geplante Angebot werde die Nachfrage der Kunden nicht vollständig decken.
Auf Tradegate lag das Papier zuletzt 0,9 Prozent tiefer bei 1496,20 Euro im Vergleich zum Schlusskurs des Vortags an der Euronext.
ASML prüft deshalb Möglichkeiten, die Kapazität für 2028 über die bereits kommunizierte Steigerung von 30 Prozent hinaus zu erhöhen.
Analyst Janardan Menon von Jefferies sagte, ein Anstieg der Kapazität in den Jahren 2027 und 2028 sei bereits erwartet worden. Zugleich erwartet er weiter, dass die Bewertungskennzahlen von ASML und der Branche zyklisch sinken und das Kurspotenzial der Aktie begrenzen.
