Bundesbauministerin Verena Hubertz hat den Start des Förderprogramms „Gewerbe zu Wohnen“ als sehr gut bewertet. In den ersten drei Monaten gingen nach ihren Angaben mehr als 700 Anträge mit einem Volumen von über 120 Millionen Euro ein; rund die Hälfte des beantragten Volumens wurde bereits bewilligt.
Hubertz sagte dem Nachrichtenportal T-Online: „Wir haben schon über 700 Anträge in den ersten drei Monaten erhalten und liegen bei über 120 Millionen Euro Antragsvolumina, wovon rund die Hälfte schon bewilligt ist“.
Mit dem Programm solle gezeigt werden, dass zusätzlicher Wohnraum auch ohne Neubau entstehen könne, sagte die Ministerin. In Deutschland stünden fast 12 Millionen Quadratmeter Gewerbeimmobilien leer.
Ab 2027 soll die Förderkulisse auf Bestandssanierungen und Neubau konzentriert werden. Hubertz kündigte dafür zwei Säulen an, eine für Sanierungen im Bestand und eine für Neubau. Die genauen Förderrichtlinien seien noch nicht festgelegt.
Einen Schwerpunkt will Hubertz auf die Eigentumsbildung für Familien legen. Das Bundesförderprogramm zielt darauf, leerstehende Gewerbeimmobilien in Wohnraum umzuwandeln.
