Blick auf die Nasdaq-Gebäude und Leuchtreklamen am Times Square in New York.
CreditRich featured on the Nasdaq Tower in Times Square, New York City. Tower says "Nasdaq Accelerator graduate, Angel Rich, announces $1.5 Billion valuation of her FinTech startup with her new app CreditRich." — Aylakinn · CC BY-SA 4.0

US-Inflation belastet Techwerte in New York und entfacht Zinserwartungen neu

Oktober 25, 2026
1 min. lesezeit

Unerwartet hohe Verbraucherpreise im September haben die Aktienmärkte in New York am Mittwoch belastet. Vor allem Technologiewerte gerieten unter Druck, während zugleich wieder über eine mögliche Leitzinserhöhung im Oktober diskutiert wurde.

Der technologielastige Nasdaq 100 fiel um 2 Prozent auf 29.947 Punkte. Der marktbreite S&P 500 gab um 1,3 Prozent auf 7.704 Punkte nach, der Dow Jones Industrial verlor 0,5 Prozent und schloss bei 51.435 Punkten.

Die als stärker als erwartet beschriebenen Preisdaten trafen vor allem konjunktursensible Titel aus der Technologiebranche. Ronald Temple von Lazard sagte, nun stehe eine Leitzinserhöhung im Oktober wieder zur Debatte.

Dirk Chlench von der Landesbank Baden-Württemberg sagte, die US-Inflation steuere in den nächsten Monaten auf eine Rate von mehr als vier Prozent im Vorjahresvergleich zu. Als Grund für die negative Überraschung wurden hohe Preise für Kraftstoff und Heizöl genannt.

Zu den auffälligen Einzeltiteln zählte Bank of America, deren Aktien um knapp sechs Prozent sanken, nachdem das US-Finanzministerium Strafen von mehr als 1,21 Milliarden Dollar wegen Verstößen gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze verhängt hatte. Coreweave verlor fast 16 Prozent, nachdem die Anleihen des Anbieters von KI-Cloud-Computing-Diensten auf ein Niveau gefallen waren, das in der Regel auf finanzielle Schwierigkeiten hindeutet.

Auch andere große Technologiewerte standen unter Abgabedruck. Nvidia, Meta und ARM Holdings verloren zwischen gut drei und mehr als sechs Prozent, während HP Inc, Netapp und Dell Technologies nach einer Abstufung durch Barclays bis zu knapp zwölf Prozent einbüßten.

Morgan Stanley gab nach seiner Quartalsbilanz fast vier Prozent ab. Die Verluste reihten sich in einen Handelstag ein, an dem die Erwartung an eine straffere Geldpolitik wieder stärker in den Vordergrund rückte.

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