Der Fenster- und Türenspezialist Höhbauer GmbH aus Luhe-Wildenau in der Oberpfalz ist insolvent und seit dem 22. September 2026 in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Das Unternehmen besteht seit 1950 und beschäftigt rund 330 Menschen.
Nach Angaben des Unternehmens gibt es rund 800 Kunden mit offenen Aufträgen, viele von ihnen haben bereits angezahlt. Der vorläufige Insolvenzverwalter Volker Böhm von der Kanzlei Schultze & Braun erklärte, nahezu alle Aufträge könnten noch abgewickelt werden.
„Nahezu alle Aufträge könnten noch abgewickelt werden – die meisten zu den ursprünglich vereinbarten Konditionen, bei einem Teil gegen eine moderate Nachzahlung“, sagte Böhm. Er verwies zugleich auf die Stärken des Betriebs, darunter eine „qualifizierte Belegschaft, solides Fertigungs-Know-how und eine gefestigte Marktposition in der Region“.
Als Ursachen nannte das Unternehmen steigende Kosten für Energie, Material und Personal, höhere Zinsen sowie eine schwächere Nachfrage nach Neubauten und Sanierungen. In zehn Fällen sei eine Fertigstellung aus insolvenzrechtlichen Gründen nicht mehr möglich.
Parallel läuft ein Investorenprozess.
