McDonald’s hat in der vergangenen Woche eine neue Konzernstrategie vorgestellt und will bis 2030 wieder mehr Gäste in die Restaurants holen. Zugleich kündigte der Konzern Investitionen von rund 8,5 Milliarden US-Dollar bis 2036 an, darunter etwa 5 Milliarden US-Dollar bis 2030.
Das Unternehmen reagiert damit auf veränderte Essgewohnheiten in den USA, die in der Berichterstattung mit dem Boom von GLP-1-Medikamenten wie Ozempic verknüpft werden. Diese Präparate, zu denen auch die Wirkstoffklasse GLP-1 zählt, stehen für Appetitminderung und Gewichtsverlust; laut CNBC nutzen in den USA etwa 30 Millionen Menschen solche Mittel.
McDonald’s kündigte neue Angebote mit mehr Protein und weniger Kalorien an. Geplant sind unter anderem Bowls, Hähnchen-Sandwiches vom Grill, Wraps und Egg Bites. Auch die Portionsgrößen sollen an veränderte Kundenwünsche angepasst werden.
Vorstandschef Chris Kempczinski sagte bei CNBC: „Auch wer GLP-1-Medikamente nehme, habe weiter Lust auf McDonald’s.“ Der Konzern müsse „keine neue Kundengruppe suchen, sondern sich lediglich an die sich wandelnden Ess-Gewohnheiten anpassen“.
In die angekündigte Investitionssumme sollen außerdem neue KI-Lösungen und die Renovierung von Restaurants einfließen. Die Menüänderungen sind nach den vorliegenden Angaben geplant, nicht bereits abgeschlossen.