Burger und Pommes von McDonald's: Während der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft bestellte ein Kunde aus der Nähe von Köln für fast 400 Euro bei der Fast-Food-Kette.
Burger und Pommes von McDonald's (Symbolbild). (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Georg Votteler/imago)

McDonald’s plant neue Menüs und Investitionen von 8,5 Milliarden Dollar

September 30, 2026
1 min. lesezeit

McDonald’s hat in der vergangenen Woche eine neue Konzernstrategie vorgestellt und will bis 2030 wieder mehr Gäste in die Restaurants holen. Zugleich kündigte der Konzern Investitionen von rund 8,5 Milliarden US-Dollar bis 2036 an, darunter etwa 5 Milliarden US-Dollar bis 2030.

Das Unternehmen reagiert damit auf veränderte Essgewohnheiten in den USA, die in der Berichterstattung mit dem Boom von GLP-1-Medikamenten wie Ozempic verknüpft werden. Diese Präparate, zu denen auch die Wirkstoffklasse GLP-1 zählt, stehen für Appetitminderung und Gewichtsverlust; laut CNBC nutzen in den USA etwa 30 Millionen Menschen solche Mittel.

McDonald’s kündigte neue Angebote mit mehr Protein und weniger Kalorien an. Geplant sind unter anderem Bowls, Hähnchen-Sandwiches vom Grill, Wraps und Egg Bites. Auch die Portionsgrößen sollen an veränderte Kundenwünsche angepasst werden.

Vorstandschef Chris Kempczinski sagte bei CNBC: „Auch wer GLP-1-Medikamente nehme, habe weiter Lust auf McDonald’s.“ Der Konzern müsse „keine neue Kundengruppe suchen, sondern sich lediglich an die sich wandelnden Ess-Gewohnheiten anpassen“.

In die angekündigte Investitionssumme sollen außerdem neue KI-Lösungen und die Renovierung von Restaurants einfließen. Die Menüänderungen sind nach den vorliegenden Angaben geplant, nicht bereits abgeschlossen.

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