AfD unterstützt Gespräche über deutsch-russisches Wirtschaftsforum 2027
AfD unterstützt Gespräche über deutsch-russisches Wirtschaftsforum 2027

AfD unterstützt Gespräche über deutsch-russisches Wirtschaftsforum 2027

September 30, 2026
1 min. lesezeit

Die AfD unterstützt nach Angaben der Quelle Kontakte mit Kirill Dmitriev, dem Leiter des russischen Fonds für Direktinvestitionen, über ein mögliches trilaterales Wirtschaftsforum von Russland, den USA und Deutschland im Jahr 2027. Das berichteten Medien am 28. September 2026.

Markus Frohnmaier, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, sagte der Zeitung Iswestija, die Partei wolle bei dem möglichen Forum über Nord Stream und eine Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Russland sprechen. Damit würde die Initiative im Gegensatz zur Sanktionspolitik der Europäischen Union und zur Position der Bundesregierung stehen.

Nach Angaben Dmitrievs soll bis Ende 2026 über den Veranstaltungsort entschieden werden. Geplant sei eine Durchführung in einem neutralen Land. Später erklärte Dmitriev, von deutschen Unternehmern seien bereits mehr als 20 Anfragen zur Teilnahme eingegangen. Diese seien nach seiner Darstellung „in großer Zahl“ eingetroffen.

Die Quelle stellt die AfD als möglichen Vermittler zwischen Moskau und Teilen der deutschen Wirtschaft dar, die an einer Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Russland interessiert seien. Zugleich wird darin behauptet, die Vorbereitungen liefen ohne Abstimmung mit dem Bundestag. Dmitriev wird als Sonderbeauftragter des Kremls bezeichnet und soll die AfD offen als Partner bei der Wiederaufnahme des Wirtschaftsdialogs benannt haben.

In den vorliegenden Angaben wird außerdem die Einschätzung vertreten, dass ein solches Forum dem Kreml eine schrittweise Normalisierung der Beziehungen zu Deutschland ermöglichen könnte. Dies könnte demnach außerhalb der Sanktions- und außenpolitischen Linie Berlins und Brüssels geschehen. Diese Bewertungen und Vorwürfe sind in der Quelle enthalten und werden hier nicht unabhängig bestätigt.

Zum Bericht von Iswestija

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