Der Autozulieferer Breyden schließt seine Gießerei in Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern. Von der Entscheidung sind 320 Beschäftigte betroffen.
Das Unternehmen verwies auf steigende Energiepreise und hohe Personalkosten. Breyden teilte mit: „Eine rückläufige Marktentwicklung und eine nicht ausreichende Auslastung führen dazu, dass die bestehenden Kostenstrukturen am Standort nicht mehr nachhaltig getragen werden können“.
Für die Beschäftigten ist die Lage nach Angaben aus dem Umfeld des Unternehmens nicht vollständig aussichtslos. Die Silbitz Group sagte, sie suche „qualifiziertes Personal“ und werde versuchen, „Mitarbeiter der Eisengießerei Ueckermünde zu übernehmen“.
Eine Silbitz-Sprecherin sagte zudem, der Standort Torgelow habe Aufträge bis 2030. Dort würden unter anderem „Motorblöcke für KI-Datenzentren sowie Dieselmotoren für Schiffe“ gefertigt.
Ueckermünde liegt etwa 15 Kilometer von Torgelow entfernt. Die Schließung reiht sich in eine anhaltende Krise der deutschen Autoindustrie ein, die auch Zulieferer trifft.
