Der Medizintechnikkonzern Drägerwerk hat im dritten Quartal trotz Zollrückerstattungen weniger Gewinn erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank von knapp 57 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 48 Millionen Euro.
In dem Ergebnis war ein Betrag aus Zollrückerstattungen von 20,1 Millionen Euro enthalten. Der Umsatz stieg um 2,1 Prozent auf rund 851 Millionen Euro.
Auch der Auftragseingang legte zu und erhöhte sich um 8,2 Prozent auf 926 Millionen Euro. Die Jahresprognose ließ das Management des Lübecker Unternehmens unverändert.
Die vorläufigen Zahlen veröffentlichte Drägerwerk am Mittwochabend nach Börsenschluss. In einer ersten Reaktion verlor die Aktie nachbörslich fast 6 Prozent.
