Hendrik Wüst winkt auf einer Bühne vor blauem Hintergrund.

Wüst attackiert Linke und AfD beim Deutschlandtag der Jungen Union

Oktober 31, 2026
1 min. lesezeit

Beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst vor politischen Extremisten von links und rechts gewarnt und dabei besonders scharf Linke und AfD angegriffen.

Wüst sprach vor rund 300 erwarteten Delegierten und 700 Gästen über politische Extremisten von links und rechts. Er kritisierte die Sondierungen von Linken, Grünen und SPD nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin besonders scharf.

Die Verhandlungen mit dem Ziel, die Linke an die Macht zu bringen, seien „eine Schande für die Hauptstadt“, sagte Wüst unter dem Applaus der JU-Delegierten. Der CDU-Politiker warf der Berliner Linken vor, Antisemitismus sei „tief eingesickert“.

Zugleich sagte Wüst, wer gemeinsam mit kriminellen Clans und Israel-Hassern Wahlkampf mache, dürfe niemals in eine Regierung kommen. Mit Blick auf den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt bezeichnete er Parteien wie die AfD als Verbündete der Feinde Deutschlands und Europas.

Wüst beschimpfte die 39 AfD-Abgeordneten im neuen Magdeburger Landtag als Gruppe von Rechtsextremisten, Verrückten, Esoterikern, kriminellen Versagern und intellektuellen Tieffliegern. Er sagte außerdem, er wolle nicht zulassen, dass Radikale und Putins Papageien das Land übernähmen.

Der Ministerpräsident dankte Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Einsatz in Europa und in der Nato. Zugleich sagte Wüst, Deutschland sei in einem ernsten Zustand, es seien Fehler gemacht worden und Vertrauen sei verloren gegangen.

Wüst wird im politischen Umfeld immer wieder als möglicher Nachfolger von Merz genannt. Für Samstag ist beim Deutschlandtag ein Auftritt des Bundeskanzlers angekündigt.

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