München bleibt im Rennen um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036 und konkurriert dabei mit Katar, Indien, Südkorea, Ungarn, der Türkei und Südafrika. Das Internationale Olympische Komitee will das Bewerberfeld in mehreren Schritten bis 2029 weiter eingrenzen.
Im März 2027 soll das IOC entscheiden, welche Bewerber in den sogenannten Strategischen Dialog einziehen. Im Dezember 2028 soll eine Auswahl bevorzugter Gastgeber feststehen, die Vergabe ist dann bei einer IOC-Generalversammlung Mitte 2029 vorgesehen.
Bis Ende Oktober können weitere Interessenten ihr konkretes Interesse bekunden. Im November sollen die Bewerber ihre Pläne der IOC-Auswahlkommission vorstellen.
München hatte sich im deutschen Auswahlverfahren gegen das Projekt Köln-Rhein-Ruhr durchgesetzt. Hamburgs Pläne waren bei einem Bürgerentscheid gescheitert, Berlin zog seine Kandidatur kurz vor der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds zurück.
Die Organisatoren in München beziffern die Kosten auf rund zehn Milliarden Euro. Fünf Milliarden Euro davon sollen für die Organisation vor allem durch Ticketeinnahmen gedeckt werden, weitere Ausgaben entfallen auf Infrastrukturprojekte.
Die deutsche Bewerbung gilt auch für 2040 und 2044. Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder werben für das Projekt.
