Torwart in neongelbem Trikot fängt einen Ball im Strafraum vor Zuschauern im Stadion.
Football U21 Germany vs England (1:0) Team Germany 12 Julian Pollersbeck (1. FC Kaiserslautern) 1 Marvin Schwäbe (Dynamo Dresden) 23 Odisseas Vlachodimos (Panathinaikos Athen) 16 Kevin Akpoguma (Fortuna Düsseldorf) 3 Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg) 5 Matthias Ginter (Borussia Dortmund) 22 Benjamin Henrichs (Bayer 04 Leverkusen) 15 Marc-Oliver Kempf (SC Freiburg) 4 Niklas Stark (Hertha BSC) 13 Jeremy Toljan (1899 Hoffenheim) 2 Mitchell Weiser (Hertha BSC) 18 Nadiem Amiri (1899 Hoffenheim) 10 Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg) 25 Hany Mukhtar (Brøndby IF) 7 Max Meyer (FC Schalke 04) 19 Janik Haberer (SC Freiburg) 21 Gideon Jung (Hamburger SV) 20 Levin Öztunali (1. FSV Mainz 05) 17 Maximilian Philipp (SC Freiburg) 9 Davie Selke (RB Leipzig) 27 Thilo Kehrer (FC Schalke 04) Team England 1 Jordan Pickford (Sunderland) 2 Mason Holgate (Everton) 13 Angus Gunn (Manchester City) 21 Christian Walton (Brighton) 16 Kortney Hause (Wolverhampton) 5 Jack Stephens (Southampton) 15 Rob Holding (Arsenal) 12 Joe Gomez (Liverpool) 3 Ben Chilwell (Leicester City) 6 Alfie Mawson (Swansea City) 22 Sam McQueen (Southampton) 4 Nathaniel Chalobah (Chelsea) 14 Will Hughes (Derby County) 20 Ruben Loftus-Cheek (Chelsea) 10 Lewis Baker (Vitesse Arnheim) 18 John Swift (Reading) 23 Jack Grealish (Aston Villa) 8 Harry Winks (Hotspur) 19 Cauley Woodrow (Fulham) 9 Tammy Abraham (Bristol City) 17 Solly March (Brighton) 11 Jacob Murphy (Norwich) during Fussball U21 Deutschland vs England at Brita-Arena, Wiesbaden, Hessen, Germany on 2017-03-24, Photo: Sven Mandel — Sven Mandel · CC BY-SA 4.0

Bundesliga-Präsidium fordert weitere Gespräche zur 50+1-Regel

Oktober 6, 2026
1 min. lesezeit

Das Präsidium der Fußball-Bundesliga hat nach Beratungen mit den 36 Clubs weiteren Gesprächsbedarf zur Umsetzung der 50+1-Regel angemeldet. Zugleich warnte das Gremium vor vorschnellen Beschlüssen und verwies auf offene Fragen bei den Ausnahmeclubs Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg.

Rund zwei Monate nach der grundsätzlichen Bestätigung der Regel durch das Bundeskartellamt sieht das neunköpfige Präsidium noch keinen Abschluss der Gespräche. Nach einer Klausurtagung und einer Besprechung mit allen 36 Clubs der ersten und zweiten Liga gehe es vor allem darum, eine einvernehmliche Lösung für die weiteren Schritte zu finden.

In einer Mitteilung erklärte das Präsidium, eine breit getragene Lösung biete die größten Chancen, langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen innerhalb des Ligaverbands zu vermeiden und die Rechtssicherheit der Regel nachhaltig zu stärken. Die Vereine seien zu weiteren intensiven Gesprächen und zu einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein aufgerufen.

Das Bundeskartellamt hatte am 12. August entschieden, dass die nur im deutschen Profifußball geltende 50+1-Regel grundsätzlich zulässig ist. Im Kern schreibt sie vor, dass Mitglieder und eingetragener Verein bei Ausgliederungen des Profifußballs in eine Kapitalgesellschaft das letzte Wort behalten müssen.

Für Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg gelten Ausnahmen, die in der weiteren Ausgestaltung berücksichtigt werden müssen. Nach Angaben des Präsidiums soll zunächst die kommende Mitgliederversammlung im Dezember ein Bekenntnis aller zur Regel bringen; im ersten Halbjahr 2027 will das Gremium dem Ligaverband finale Vorschläge zur einheitlichen Anwendung vorlegen.

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