VW-Chef Oliver Blume hat in Paris bessere politische Rahmenbedingungen für Unternehmen in Europa gefordert und auf die laufenden Spar- und Umbaupläne bei Volkswagen verwiesen.
Bei einer Veranstaltung des Autobauers sagte Blume, die Politik müsse in Europa die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Zugleich erklärte er, die Wirtschaft müsse wettbewerbsfähiger werden und attraktive Angebote schaffen.
Volkswagen treibe mit dem nach eigenen Angaben größten Transformationsprogramm seiner Geschichte den notwendigen strukturellen Wandel voran. Der Konzernvorstand will in den kommenden Jahren Milliarden sparen und weltweit weitere 50.000 Jobs streichen, davon etwa die Hälfte in Deutschland.
Wie viele der geplanten Stellenstreichungen direkt bei Volkswagen und nicht bei anderen Konzernmarken wegfallen sollen, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Auch die Zukunft der Werke in Emden, Hannover und Zwickau sowie des Audi-Standorts Neckarsulm ist offen.
Blume sagte zudem, die Branche befinde sich in einer Krise, die Europas größten Autobauer mit Wucht treffe. Er betonte: „Europas Zukunft liegt in unserer gemeinsamen Hand“.
