Donald Trump will nach einem Bericht Millionen Tonnen Diesel aus Russland in die USA importieren. Der Plan würde die Sanktionen gegen Moskau lockern und Russland größere Lieferungen auf den US-Markt und den Weltmarkt ermöglichen.
Nach Einschätzung des Berichts verschafft das dem Kreml mehr Einnahmen und weniger Druck. Russische Diesel-Exporte könnten dringend benötigtes Geld in den angespannten Staatshaushalt bringen.
Der Artikel beschreibt den Deal als das erste große Abkommen zwischen Russland und Trump. Moskau habe seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit auf eine solche Einigung gesetzt.
Die Lockerung der Sanktionen wäre die erste größere seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine und könne vom Kreml als Entscheidung mit Signalwirkung verkauft werden.
Gleichzeitig könnte der Deal den Druck auf die Ukraine erhöhen, Angriffe auf die russische Öl-Infrastruktur zu unterlassen. Solche Angriffe hätten Russland wirtschaftlich geschwächt und dauerten seit Monaten an.
Bis zu den Midterms Anfang November dürfte nach Einschätzung des Berichts kaum eine relevante Menge russischen Diesels den Weltmarkt erreichen. Wolodymyr Selenskyj kritisierte den Plan demnach scharf.
ZDF-Korrespondent Felix Klauser verweist zudem darauf, dass mehrere europäische Unternehmen in Russland unter Zwangsverwaltung gestellt worden seien. Weitere ähnliche Schritte seien nach seinen Angaben nicht ausgeschlossen.
