Der Euro hat am Dienstag im US-Handel seine moderaten Gewinne aus dem europäischen Geschäft gehalten. In New York notierte die Gemeinschaftswährung zuletzt bei 1,1257 US-Dollar.
Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1269 Dollar nach 1,1204 Dollar am Montag. Auch der Dollar bewegte sich entsprechend und kostete 0,8873 Euro nach 0,8925 Euro am Vortag.
Unterstützung kam laut Bericht von sich beruhigenden Bedingungen am französischen Anleihemarkt. Dort hatte sich die Lage gelockert, was dem Euro zusätzlichen Halt gab.
Am selben Tag äußerte sich Marine Le Pen bei der Vorstellung ihres Haushaltsplans für das kommende Jahr zu Frankreichs Defizit. Sie sagte, das Minus solle in den kommenden Jahren deutlich sinken und spätestens 2032 unter drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts gedrückt werden.
Le Pen gilt dem Bericht zufolge derzeit als Favoritin für die Präsidentenwahl im kommenden Jahr.
