Die EU und China haben sich nach Angaben von EU-Handelskommissar Maros Sefcovic auf eine Drosselung chinesischer Exporte von Hybrid- und Plug-in-Hybridautos in die EU verständigt.
Konkret soll sich die Zahl exportierter Hybrid- und Plug-in-Hybridautos aus China nach Europa über die kommenden vier Jahre um „einige Millionen Fahrzeuge“ reduzieren. Sefcovic sagte, die Autoeinfuhren in die Europäische Union könnten dadurch um mehr als die Hälfte zurückgehen.
Die Ergebnisse sollen zunächst EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgelegt werden. Später sollen die EU-Mitgliedstaaten darüber beraten; dort liegt die finale Entscheidung.
Bei dem Treffen mit Chinas Handelsminister Wang Wentao und Vize-Ministerpräsident He Lifeng ging es auch um seltene Erden. China sei bereit, weiterhin „die Genehmigung von Ausfuhrlizenzen für seltene Erden und Dauermagnete für die EU zu erleichtern“, hieß es in dem Statement.
Die EU hatte 2024 Zölle auf E-Autos aus China verhängt. Danach steigerten chinesische Hersteller laut den vorliegenden Angaben ihre Importe von Hybridfahrzeugen und kamen bei Plug-in-Hybridautos inzwischen auf einen Marktanteil von gut einem Viertel.
China hatte zuvor bereits eine Einigung gemeldet, allerdings ohne Details zu nennen.
