Hand steckt einen 20-Euro-Schein in ein Sparschwein, daneben sind Euro-Banknoten zu sehen.
Lohnt sich mehr als das Sparschwein (Symbolbild): Anleger bekommen wieder höhere Zinsen bei Banken. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa/dpa-bilder)

Tagesgeldzinsen steigen laut Auswertung auf höchsten Stand seit 2009

Oktober 11, 2026
1 min. lesezeit

Eine Auswertung von tagesgeldvergleich.net hat die durchschnittlichen Tagesgeldzinsen in Deutschland zum Stichtag 1. Oktober 2026 auf 2,08 Prozent pro Jahr beziffert. Laut dem Bericht ist das der höchste Durchschnittswert seit 2009.

Für eine Einlagesumme von 10.000 Euro ergibt das rechnerisch 208 Euro Zinsen im Jahr. Unter den fünf Banken mit den höchsten Zinsen am Markt liegt der Schnitt demnach bei 4,04 Prozent.

Zuletzt erreichte die Gruppe der fünf besten Anbieter im März 2009 ein ähnliches Niveau; damals lag der Durchschnitt bei 4,22 Prozent. Daniel Franke, Betreiber von tagesgeldvergleich.net, riet Sparerinnen und Sparern, ihre Rücklagen angesichts der steigenden Inflationsrate in gut verzinstes Tagesgeld umzuschichten.

„Aufgrund der steigenden Inflationsrate halten wir es für ratsam, die eigenen Rücklagen gerade jetzt auf ein entsprechend gut verzinstes Tagesgeld umzuschichten“, sagte Franke.

Nach Angaben des Berichts dürften die Tagesgeldzinsen bis Jahresende nicht sinken und könnten sogar weiter steigen. Auch beim Festgeld seien die Zinsen gestiegen; der Durchschnitt über alle Laufzeiten liege bei 2,74 Prozent.

In der Spitze nennt der Bericht 3,10 Prozent für Festgeld mit sechs Monaten Laufzeit und bis zu 3,75 Prozent für zehn Jahre. Der Artikel ordnet Tagesgeld und Festgeld damit wieder als attraktiver ein, verweist zugleich aber auf den Kapitalmarkt als renditestärkere Alternative.

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