AnimaWings beantragt Restrukturierung und setzt Flüge bis Ende Oktober aus
Passagierflugzeug (Symbolbild): Eine Fluggesellschaft steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Der Betrieb ruht. (Quelle: IMAGO/Sven Severing)

AnimaWings beantragt Restrukturierung und setzt Flüge bis Ende Oktober aus

Oktober 11, 2026
1 min. lesezeit

Die rumänische Fluggesellschaft AnimaWings hat ein gerichtliches Sanierungsverfahren beantragt und ihre Flüge vorerst ausgesetzt. Betroffen sind nach Angaben des Unternehmens Verbindungen vom 2. bis 24. Oktober, darunter Strecken zwischen München und Bukarest sowie Frankfurt und Cluj-Napoca.

Mit dem Beginn des Winterflugplans am 25. Oktober will die Airline den Betrieb wieder aufnehmen. Einen überarbeiteten Flugplan will AnimaWings anschließend veröffentlichen; er soll von den verfügbaren Flugzeugen abhängen.

Als wesentlichen Grund für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nannte das Unternehmen wiederkehrende technische Probleme. Nach Angaben von AnimaWings standen zuletzt nur die beiden Airbus A320 zur Verfügung, obwohl die Flotte aus sechs Airbus A220-300 und zwei Airbus A320 besteht.

Weil dadurch Flugzeuge nicht einsatzbereit gewesen seien, seien Geschäft und Finanzen unter Druck geraten, teilte die Airline mit. Zusätzlich verwies sie auf ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld, höhere Betriebskosten, sinkende Kaufkraft und teureren Treibstoff.

Von dem Ausfall betroffene Passagiere sollen nach Angaben des Unternehmens per E-Mail informiert werden. Rückerstattungen will AnimaWings nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben abwickeln; einen konkreten Zeitpunkt nannte die Airline nicht.

Mit dem Sanierungsverfahren will das Unternehmen seine Verbindlichkeiten neu ordnen und den Fortbestand sichern.

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