Ein McRib-Sandwich in einer McDonald’s-Verpackung, mit Barbecue-Sauce und Zwiebeln.
Der McRib: Aus für den Burger, der fast garantiert mit verschmierten Fingern verbunden war. (Quelle: Manfred Segerer/imago)

McDonald’s streicht den McRib Ende Oktober von der Speisekarte

Oktober 31, 2026
1 min. lesezeit

McDonald’s nimmt den McRib aus dem Programm. Nach Angaben des Artikels soll der Burger Ende Oktober von der Speisekarte gestrichen werden.

Der Konzern begründet offiziell nicht, warum das Produkt nur noch gelegentlich und dann mit veränderter Rezeptur angeboten werden soll.

Der Artikel verweist zugleich auf eine neue Vorgabe für die Herstellung von Lebensmitteln: Seit dem 1. Juli dürfen Raucharomen dort nicht mehr verwendet werden. Betroffen ist nach Darstellung des Textes auch die Barbecue-Soße von McDonald’s. Nur Restbestände dürfen noch genutzt werden, danach soll „Sweet Chili“ sie ablösen.

Der McRib wird im Artikel als Schweinerippchen-Brötchen in dunkler Soße beschrieben. Genannt werden außerdem Schweinehack, Zwiebeln, eingelegte Gurke, ein weiches Brötchen und viel sehr dunkle Barbecue-Soße.

Unter Mitarbeitern gilt das Produkt demnach als aufwendig. Das Fleischstück müsse durch die Barbecue-Wanne gezogen werden, was häufig misslinge und zusätzliche Arbeitszeit koste.

Der Text ordnet den McRib zugleich als vergleichsweise unwirtschaftlich ein. Weil er das einzige McDonald’s-Produkt mit Schweinefleisch und bisher dauerhaft nur in Deutschland und Luxemburg erhältlich sei, brauche er eine eigene Warenlogistik.

Die Autorin verbindet das Aus des Produkts mit Kostendruck und Regulierung in der Gastronomie. Sie schreibt, der McRib werde kulturell größer gemacht, als er tatsächlich sei.

In dem Artikel heißt es zudem, der Burger gehöre in Deutschland nicht einmal zu den zehn am häufigsten verspeisten Rezepten; der BigRösti verkaufe sich im Jahr besser.

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