BMW will in den kommenden Jahren Tausende Stellen abbauen und hat ein internes Abfindungsportal nach wenigen Tagen vorerst wieder abgeschaltet. Der Münchner Autobauer setzt dabei auch auf freiwillige Abfindungen.
Das speziell eingerichtete Portal sollte Beschäftigten ermöglichen, ihre individuelle Abfindung zu berechnen. Entscheidend für die Höhe sind nach den vorliegenden Angaben vor allem das aktuelle Gehalt und die Dauer der Betriebszugehörigkeit.
Nach mehreren Medienberichten war die Plattform wegen eines starken Andrangs zeitweise nicht mehr erreichbar. BMW bestätigte lediglich das hohe Interesse der Beschäftigten, äußerte sich aber nicht zu den Abfindungshöhen oder zur vorübergehenden Abschaltung.
Für langjährige Beschäftigte sollen die Zahlungen dem Vernehmen nach mehrere hunderttausend Euro erreichen können. BMW rechnet zugleich damit, dass die Stellenstreichung im dreistelligen Millionenbereich kosten wird.
Die Unternehmensführung erwartet nach eigenen Angaben, dass die Maßnahme ab 2028 jährlich rund eine Milliarde Euro einspart. Der Konzern steht seit Jahren unter Druck, unter anderem wegen sinkender Absätze in China.
