Ein mit Folie abgedecktes Krankenhausbett steht auf einem Stationsflur.

Statistisches Bundesamt meldet 334.100 Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Oktober 10, 2026
1 min. lesezeit

In Deutschland starben 2025 laut Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes 334.100 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das waren 1,5 Prozent weniger als 2024, und die Krankheitsgruppe blieb die häufigste Todesursache.

Gegenüber 2022 sank die Zahl der Todesfälle in diesem Bereich um 6,7 Prozent. Insgesamt ging die Zahl der Sterbefälle 2025 um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück, auf rund 1,01 Millionen.

Die zweithäufigste Todesursache waren bösartige Neubildungen mit 228.800 Verstorbenen. Auf Krankheiten des Atmungssystems entfielen 81.200 Todesfälle.

Bei einzelnen Untergruppen der Herz-Kreislauf-Erkrankungen fiel der Rückgang stärker aus. Bei Herzinfarkten verringerte sich die Zahl der Todesfälle seit 2022 um 15,2 Prozent, bei zerebrovaskulären Krankheiten um 6,3 Prozent.

Das Statistische Bundesamt verweist damit auf einen Rückgang bei mehreren akuten Herz-Kreislauf-Ereignissen, ohne dass die Gruppe ihre Spitzenposition unter den Todesursachen verlor.

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