Am dritten Jahrestag des Hamas-Anschlags auf Israel haben in Berlin mehrere Gedenk- und Protestveranstaltungen stattgefunden. Nahe dem Checkpoint Charlie versammelten sich am Nachmittag rund 200 Menschen zu einer pro-palästinensischen Demonstration, begleitet von einer erhöhten Polizeipräsenz.
Die Teilnehmenden skandierten pro-palästinensische Parolen. Verschleierte Frauen trugen zudem Attrappen mit roter Farbe in den Armen, die an getötete Kinder erinnern sollten.
Die Kundgebung am Checkpoint Charlie war eine von mehreren pro-palästinensischen Versammlungen in der Stadt. Insgesamt waren für den Tag zehn Versammlungen angemeldet, darunter auch Veranstaltungen zur Solidarität mit Israel.
Parallel zu den Protesten fanden in Berlin mehrere Gedenkveranstaltungen statt. Am Bebelplatz war ein zentrales Gedenken vorgesehen.
Die Berliner Polizei hatte für den 7. Oktober eine deutlich erhöhte Präsenz angekündigt und begleitete die Veranstaltungen an den jeweiligen Orten mit starken Kräften. Für den Abend war außerdem geplant, das Brandenburger Tor aus Solidarität mit Israel in den Farben der israelischen Staatsflagge anzustrahlen.
