Deutsche Soldaten in Tarnuniform mit Rucksäcken stehen vor einem Gebäude.

Kriegsdienstverweigerung: Anträge steigen bis Ende September auf 14.977

November 1, 2026
1 min. lesezeit

Deutsche Behörden haben bis Ende September 2026 insgesamt 14.977 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung registriert. Die Zahl lag damit deutlich über dem Stand des ersten Halbjahres und fast viermal so hoch wie im gesamten Jahr 2025.

Von Januar bis Ende September gingen die Anträge beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ein. Für das Gesamtjahr 2025 hatte die Behörde 3.879 Anträge gezählt, bis Ende Juni 2026 waren es 5.862.

Zwischen Ende Juni und Ende September kamen 9.115 weitere Anträge hinzu. Die Anträge werden beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr eingereicht und von dort weitergeleitet.

Das Bundesamt verwies auf die gesetzliche Regelung für dieses Verfahren. Nach Angaben aus dem Artikel steht der Anstieg im zeitlichen Zusammenhang mit dem neuen Wehrdienstgesetz, das seit Jahresbeginn gilt und unter anderem den Versand von Fragebögen der Bundeswehr an alle 18-Jährigen vorsieht.

Kommentar hinzufügen

Your email address will not be published.

Nicht verpassen

Haltestellenschild mit einem gelb-grünen Symbol vor blauem Himmel.

Reichinnek kritisiert Kürzung der E-Bus-Förderung auf 130 Millionen Euro

Die Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek hat die…
Nahaufnahme einer geöffneten Getränkeflasche mit Strohhalm.

Thorsten Frei verlangt Übergangsfristen für geplante Zuckersteuer

Unionsfraktionschef Thorsten Frei fordert für die…
Ein CDU-Politiker in dunklem Anzug und Krawatte im Plenarsaal des Bundestags.

Union sieht 28-Milliarden-Lücke im Bundeshaushalt 2028

Die Union sieht für den Bundeshaushalt…