Die Fraktionschefs von SPD und Union, Matthias Miersch und Thorsten Frei, reisen am Montag gemeinsam an die Nato-Ostflanke nach Litauen. Dort wollen sie deutsche Soldaten der Litauen-Brigade besuchen und sich ein Bild von der Lage machen.
Nach Angaben aus dem Umfeld der Reise sollen Journalisten nicht mitfahren. Miersch sagte dem Nachrichtenportal T-Online: „Wir wollen uns ein Bild von der Lage an der Nato-Ostflanke machen und dort auch die deutschen Soldaten der Litauen-Brigade besuchen“.
Der SPD-Politiker erklärte zudem: „Journalisten nehmen wir nicht mit, weil wir keine Showveranstaltung machen“.
In Litauen baut die Bundeswehr die Panzerbrigade 45 auf. Bis Ende 2027 soll die Einheit mit 4.800 Soldaten und 200 zivilen Mitarbeitern einsatzfähig sein.
Litauen grenzt an die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad und an Belarus, das als Verbündeter Russlands gilt. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine fühlt sich das Land in besonderem Maße bedroht.
