Russisches Finanzministerium schlägt progressive Besteuerung passiver Einkünfte vor
Russisches Finanzministerium schlägt progressive Besteuerung passiver Einkünfte vor

Russisches Finanzministerium schlägt progressive Besteuerung passiver Einkünfte vor

September 25, 2026
1 min. lesezeit

Das russische Finanzministerium hat vorgeschlagen, passive Einkünfte in die allgemeine progressive Einkommensteuer einzubeziehen. Wie Kommersant am 24. September 2026 berichtete, würde damit ein Rahmen von 13 bis 22 Prozent gelten. Es handelt sich um einen Vorschlag, nicht um eine bereits beschlossene Steuererhöhung.

Erfasst würden nach der Darstellung des Ministeriums unter anderem Dividenden, Einlagenzinsen, Erträge aus Wertpapiergeschäften und bestimmte vermögensbezogene Einkünfte. Der Bericht nennt für die bisherige getrennte Behandlung Sätze von 13 bis 15 Prozent.

Die geplante Änderung soll den Steuersatz stärker an die Höhe der berücksichtigten Einkommen statt an deren Herkunft knüpfen. Der Höchstsatz von 22 Prozent wäre deshalb keine pauschale Belastung sämtlicher passiver Einkünfte. Die konkrete Wirkung hinge vom jeweiligen Einkommen und der endgültigen gesetzlichen Ausgestaltung ab.

Nach Schätzung des Ministeriums wären ungefähr vier Millionen Steuerpflichtige betroffen, höchstens sechs Prozent der Steuerpflichtigen. Diese Angaben sind eine behördliche Prognose. Aus der vorgeschlagenen Änderung der Einkommensteuer lässt sich kein bereits eingeführter allgemeiner Steuersatz für ausländische Onlinekäufe ableiten.

KI-generiertes Symbolbild; keine Aufnahme eines konkreten Steuerfalls.

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