Silhouette eines Mannes vor einer Börsentafel mit fallendem Kursverlauf des Nikkei in Japan.
Bolsa de Tokio — Héctor Romero · BY

Asiatische Börsen geben nach Samsung-Zahlen weiter nach

Oktober 8, 2026
1 min. lesezeit

Die größeren Börsen in Asien haben am Donnerstag weiter nachgegeben und damit ihre Vortagesabgaben ausgebaut. Technologiewerte standen unter Druck, nachdem Samsungs Quartalszahlen keine Anschlusskäufe auslösten.

Belastungsfaktoren waren laut Landesbank Baden-Württemberg ein steigender Ölpreis und das Fed-Protokoll. Die LBBW verwies beim Öl unter anderem auf Berichte über mögliche US-Schläge gegen den Iran, eine Attacke auf einen Tanker im Persischen Golf, Angriffe auf saudische Flughäfen sowie einen Sturm im Golf von Mexiko.

Nach Angaben der Bank hatte der Sturm dort mehr als 510.000 Barrel Tagesproduktion stillgelegt, rund ein Viertel der Förderung in der Region. Das am Vortag veröffentlichte Fed-Protokoll wurde von den Experten als falkenhaft gewertet.

Samsung meldete im dritten Quartal ein Rekordergebnis, doch die starken Zahlen führten nicht zu weiteren Käufen bei Halbleiteraktien. Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets sagte dazu: „Selbst die starken Quartalszahlen von Samsung konnten keine Anschlusskäufe bei Halbleiteraktien auslösen“.

Der südkoreanische Kospi verlor zwei Prozent. Auch in Taiwan blieb der Markt im Minus, obwohl TSMC den Umsatz auf Quartalsbasis um 51 Prozent steigerte.

Der Nikkei 225 schloss mit einem Minus von 1,4 Prozent bei 69.042,11 Punkten. Der Hang-Seng-Index sank um 1,1 Prozent, der CSI-300-Index verlor zuletzt 1,4 Prozent.

In Australien schloss der S&P ASX 200 mit einem Minus von 0,77 Prozent bei 8.660,91 Punkten. Auf dem chinesischen Festland wurde nach der „Goldenen Woche“ wieder gehandelt.

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