Audi hat im dritten Quartal deutlich weniger Fahrzeuge ausgeliefert. Die VW-Tochter kam nach eigenen Angaben auf 314.905 Autos der Kernmarke, ein Minus von 19,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Der Rückgang fällt damit stärker aus als noch im zweiten Quartal, als das Minus der Angaben zufolge bei rund 8 Prozent gelegen hatte. Die Entwicklung habe sich damit beschleunigt, hieß es.
In den ersten neun Monaten des Jahres verzeichnete Audi 1,04 Millionen Auslieferungen. Das waren 11,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Im Heimatmarkt Deutschland und in Europa legte der Hersteller in diesem Zeitraum leicht zu. Belastet werde Audi nach Darstellung des Berichts jedoch wie andere deutsche Hersteller durch den harten Wettbewerb und einen schwächelnden Markt in China.
Hinzu kommen nach Angaben des Unternehmens US-Zölle. Diese träfen Audi besonders stark, weil die Marke anders als BMW über keine eigene Produktion in den Vereinigten Staaten verfüge.
