Lufthansa-Flugzeug auf dem Vorfeld am Flughafen Frankfurt mit Tower und Terminalgebäuden im Hintergrund.
Lufthansa Technik Hangar und Frankfurt Airport DFS-tower, sowie Kerosin Tanklager der Treibstoffversorgung HBG — Olga Ernst · CC BY-SA 4.0

Fraport sichert Kerosinversorgung am Frankfurter Flughafen zu

Oktober 27, 2026
1 min. lesezeit

Lufthansa hat ihre Crews angewiesen, auf Flügen nach Frankfurt zusätzlichen Treibstoff mitzunehmen, nachdem am Frankfurter Flughafen Sorgen über einen möglichen Kerosin-Mangel aufgekommen waren. Der Flughafenbetreiber Fraport erklärte zugleich, die Versorgung mit Kerosin sei gesichert.

Die Maßnahme soll die Vorräte am Rhein-Main-Flughafen entlasten. Fraport betonte, die Betriebsfähigkeit sei trotz Wartungsarbeiten an einer wichtigen Pipeline nicht beeinträchtigt.

Die Lufthansa bezeichnete ihr Vorgehen als „reine Vorsichtsmaßnahme“. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte, die Vorkehrungen zeigten bereits Wirkung und könnten voraussichtlich in „absehbarer Zeit“ wieder eingestellt werden.

Bei Flügen in der A320-Familie sollen nach Angaben der Airline bis zu acht Tonnen zusätzlicher Sprit an Bord gehen. Das ist mehr als ein Drittel der Tankkapazität dieser Flugzeuge; der zusätzliche Kraftstoff reicht für einen Mittelstreckenflug von etwa 3.000 Kilometern.

Frankfurt ist Deutschlands größter Flughafen und wird über zwei Pipelines mit Seehäfen an der Nordsee versorgt, darunter auch die Nato-Pipeline. Ein weiterer Transportweg verläuft über Rhein und Main, wo seit dem Sommer niedrige Wasserstände gelten.

Am Flughafen betreiben die Lieferanten gemeinsam ein Tanklager mit einer Kapazität von 186 Millionen Litern. Laut Fraport reicht es ungefähr für zehn Tage.

Passagiere sind nach Angaben der Unternehmen derzeit nicht betroffen. Lufthansa und Condor fliegen planmäßig.

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