Neun Anbieter werben derzeit mit befristeten Tagesgeldzinsen von mindestens 4 Prozent. Beim Festgeld reichen die besten Angebote für zwei Jahre bis zu 3,55 Prozent.
Den höchsten Tagesgeldsatz nennt die Auswertung für XTB mit 4,50 Prozent für 90 Tage. Danach gilt für Bestandskunden ein variabler Satz von 1,10 Prozent, der sich jederzeit ändern kann.
Auf Rang zwei folgt Revolut mit 4,25 Prozent für vier Monate. Voraussetzung ist laut Vergleich ein Girokonto und die regelmäßige Nutzung der Karte.
Ohne Neukundenbonus bietet Ferratum, eine Marke der Multitude Bank, 3,00 Prozent auf Tagesgeld. Das Guthaben sei über die maltesische Einlagensicherung abgesichert, heißt es weiter.
Bei den zwei Jahre laufenden Festgeldangeboten liegen Opel Direktbank und Stellantis Direktbank mit jeweils 3,55 Prozent vorn. Unter den Banken mit deutscher Einlagensicherung führt Bank of Scotland mit 3,50 Prozent.
Für ein Guthaben von 10.000 Euro würde das nach Angaben des Vergleichs nach zwei Jahren einen Zinsertrag von 710 Euro ergeben. Hoist Finance bietet beim einjährigen Festgeld im Gesamtmarkt den höchsten Satz von 3,50 Prozent.
Verivox-Chef und Finanzexperte Oliver Maier ordnet das Umfeld als verschärften Wettbewerb um Neukunden ein. „Im Wettbewerb um neue Kunden bieten viele Banken derzeit besonders hohe Tagesgeldzinsen. Vier Prozent entwickeln sich bei den Neukundenangeboten zunehmend zum neuen Marktstandard.“
Beim Tagesgeld sollten Sparer vor allem darauf achten, wie die Verzinsung nach Ablauf der Aktion weiterläuft.
