SPD-Chef Lars Klingbeil hat vor dem für den 16. und 17. Januar in Bremen geplanten Parteitag ein klares Bekenntnis seiner Partei zur Übernahme von Verantwortung verlangt. Ob er erneut für den Parteivorsitz kandidiert, ließ er offen.
„Ich will, dass die SPD immer ausstrahlt: Wir wollen Verantwortung“, sagte Klingbeil der „Bild am Sonntag“. Zugleich erklärte der Vizekanzler und Bundesfinanzminister: „Entscheidungen für das Land – darum geht es“.
Beim Parteitag soll die Führung der SPD neu gewählt werden. Klingbeil verknüpfte die Personalfrage mit dem Anspruch, die Regierungsarbeit in den Mittelpunkt zu stellen.
Er warnte vor parteiinterner Selbstbeschäftigung und forderte, die Probleme Deutschlands stärker zu gewichten. Als Beispiele nannte er Krisen, Kriege, die wirtschaftliche Entwicklung und die Notwendigkeit von Investitionen im Land.
Der Parteitag soll neben der Führung auch den politischen Kurs der Sozialdemokraten klären.
