Die AfD kommt in einer Insa-Umfrage bundesweit erstmals auf 30 Prozent. CDU und CSU liegen zusammen bei 18 Prozent.
Gegenüber der Vorwoche gewinnt die AfD einen Punkt hinzu. Die Union verliert einen Punkt und liegt damit zwölf Prozentpunkte hinter der AfD.
In der Erhebung unter 1.202 Befragten erreichen SPD und Grüne jeweils 14 Prozent. Die Linkspartei liegt bei zehn Prozent, BSW und FDP jeweils bei vier Prozent.
Damit bleiben BSW und FDP unter der Fünf-Prozent-Hürde. Für beide großen Lager markiert die Umfrage zugleich einen Höchst- beziehungsweise Tiefststand innerhalb der Insa-Daten.
79 Prozent der Befragten äußern sich unzufrieden mit der Arbeit des Kanzlers. Ebenfalls 79 Prozent sagen das über die Bundesregierung insgesamt.
Insa verweist zudem auf eine maximale Fehlertoleranz von plus/minus 2,9 Prozentpunkten. Nachlassende Parteibindungen erschweren nach Angaben des Instituts außerdem die Gewichtung der Daten.
Andere Institute hatten zuletzt ähnliche Tendenzen gemessen. YouGov sah die Union Mitte September bei 18 Prozent, das Institut GMS die AfD zur selben Zeit bei 30 Prozent. Im kurz zuvor veröffentlichten ARD-DeutschlandTrend lag die AfD bei 27 Prozent, die Union bei 20 Prozent.
Unter den genannten Werten käme für eine Regierungsmehrheit nur eine Dreierkonstellation aus Union, SPD und Grünen infrage.
