Containerhafen mit großen Hafenkranen und gestapelten Containern, im Vordergrund zwei Radfahrer.
Der IWF blickt deutlich optimistischer auf die deutsche Wirtschaft. (Archivfoto) (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-bilder)

IWF hebt Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft an

Oktober 15, 2026
1 min. lesezeit

Der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumserwartung für die deutsche Wirtschaft angehoben und blickt für 2026 deutlich zuversichtlicher auf die Konjunktur. Für das kommende Jahr erwartet der IWF nun ein Plus von 1,3 Prozent; im Juli hatte die Organisation noch 0,7 Prozent prognostiziert.

Auch für das laufende Jahr rechnet der Fonds mit einem stärkeren Wachstum als bisher. Die Prognose liegt nun bei 1,1 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte über der vorherigen Schätzung.

Mit der neuen Einschätzung liegt der IWF auf Linie mit den veröffentlichen Prognosen der Bundesregierung von vergangener Woche. Das Bundeswirtschaftsministerium begründete die optimistischere Sicht auf Deutschland mit der überraschenden Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche erklärte, zwei Drittel der Verbesserung entfielen auf staatliche Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung, ein Drittel auf Exporte.

Der IWF hob zudem seine Prognose für die Eurozone an. Für 2026 erwartet der Fonds dort nun ein Wachstum von 1,1 Prozent, für das darauffolgende Jahr 1,2 Prozent.

Im zweiten Quartal sei die Konjunktur in der Währungsunion vor allem durch eine starke Erholung in Irland und anhaltende Impulse aus Spanien gestützt worden, teilte der IWF mit.

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