Biontech hat bei seinem Krebsimmuntherapie-Kandidaten BNT113 einen weiteren Rückschlag gemeldet. Der Wirkstoff habe in einer Kombination mit Pembrolizumab bei einem bestimmten Kopf- und Halskrebs keine statistisch signifikante Verbesserung des Überlebens ohne Fortschreiten der Krankheit gegenüber Pembrolizumab als Monotherapie gezeigt, teilte das Unternehmen mit.
Die Studie untersucht die Erstlinienbehandlung von Patienten mit nicht operierbaren, wiederkehrenden oder metastasierten Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich, die zusätzlich mit HPV 16 infiziert sind. Nach Angaben des Unternehmens soll die Untersuchung weiterlaufen, bis der zweite duale primäre Endpunkt, das Gesamtüberleben, ausgewertet ist.
An der Börse kam die Mitteilung zunächst schlecht an. Im vorbörslichen US-Handel fiel die Biontech-Aktie um etwas mehr als fünf Prozent.
Ende August hatte Biontech bereits eine Phase-II-Studie mit einem mRNA-Impfstoff zur Behandlung von Darmkrebs gestoppt. Dabei ging es um Autogene Cevumeran als Monotherapie bei Hochrisiko-Patienten mit Darmkrebs nach einer Operation. Auch danach war der Kurs des Mainzer Unternehmens an der New York Stock Exchange gefallen.
