Krings verlangt nach Hanning-Festnahme lückenlose Aufklärung im BND

Krings verlangt nach Hanning-Festnahme lückenlose Aufklärung im BND

Oktober 12, 2026
1 min. lesezeit

Nach der Festnahme des früheren BND-Chefs Hanning hat der stellvertretende Unionsfraktionschef Günter Krings eine „lückenlose Aufklärung“ und weitere Konsequenzen innerhalb des Bundesnachrichtendienstes gefordert. Der frühere Staatssekretär im Bundesinnenministerium sagte im ARD-Magazin „Bericht aus Berlin“, es müsse geprüft werden, wie frühere hochrangige Mitarbeiter ihr Wissen genutzt hätten.

Krings äußerte zudem die Einschätzung, Hanning habe offenbar Zuträger gehabt, darunter mindestens einen aus dem BND. Zugleich kritisierte er Nebentätigkeiten von Beschäftigten des Dienstes in ähnlichen Sachgebieten. Er sagte, er könne nicht nachvollziehen, dass dies genehmigt worden sei.

Die geplante Reform der Nachrichtendienste stellte Krings trotz des Falls nicht infrage. Eine Aufgabe oder Verschiebung lehnte er ab.

Zur Begründung verwies Krings auf die Zusammenarbeit mit ausländischen Nachrichtendiensten. Diese erwarteten, dass Deutschland selbst Informationen und Befugnisse liefern könne.

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