Deutschland und Frankreich haben sich auf gemeinsame Vorschläge für die Automobilindustrie geeinigt. Beide Länder wollen damit ihre Positionen in der europäischen Automobilpolitik abstimmen.
Nach den vorliegenden Informationen zielen die Vorschläge auf die Entwicklung und Fertigung künftiger Elektrofahrzeuge. Zugleich sollen geringere CO2-Emissionen mit dem Ausbau europäischer Kapazitäten verbunden werden.
Die Einigung bildet zunächst eine gemeinsame deutsch-französische Grundlage. Sie ist noch kein unmittelbar geltendes EU-Regelwerk.
Konkrete Regelungen müssen nun in den zuständigen europäischen Verfahren beraten werden. Für Hersteller, Zulieferer und Verbraucher hängen die Folgen davon ab, wie diese Gespräche ausgehen und wie die späteren Regeln ausgestaltet werden.
Der Vorstoß steht im Zusammenhang mit der europäischen Debatte über Flottengrenzwerte und die Zukunft des Verbrennungsmotors. Er reiht sich damit in die Auseinandersetzung um den künftigen Kurs der Autoindustrie in Europa ein.
